Was ist eine private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung (PKV) ergänzt in Österreich die gesetzliche Pflichtversicherung. Sie ist keine Alternative, sondern eine Zusatzversicherung für mehr Leistungen und Komfort.

PKV als Ergänzung zur gesetzlichen Kasse

Anders als in Deutschland ist die private Krankenversicherung in Österreich keine Vollversicherung. Jeder Erwerbstätige ist automatisch bei einer gesetzlichen Kasse pflichtversichert - bei der ÖGK, SVS oder BVAEB. Die PKV kommt obendrauf und deckt Leistungen ab, die von der gesetzlichen Kasse nicht oder nur teilweise bezahlt werden.

Rund 3,57 Millionen Österreicher haben eine private Zusatzversicherung - das sind etwa 39% der Bevölkerung. Die meisten entscheiden sich für eine Sonderklasse-Versicherung.

Die drei Hauptbereiche der PKV

Sonderklasse-Versicherung (stationär)

Die Sonderklasse deckt Krankenhausaufenthalte ab. Statt im 4- bis 8-Bett-Zimmer liegen Sie im Einzel- oder Zweibettzimmer. Sie wählen Ihren Arzt selbst und werden vom Primar behandelt.

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Privatarzt-Versicherung (ambulant)

Die Privatarzt-Versicherung deckt ambulante Behandlungen bei Ärzten ohne Kassenvertrag ab. Die gesetzliche Kasse erstattet nur etwa 80% des Kassentarifs.

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Zahnversicherung

Zahnersatz, Implantate und Kieferorthopädie kosten mehrere tausend Euro. Die gesetzliche Kasse zahlt nur geringe Zuschüsse.

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Für wen ist eine PKV sinnvoll?

  • Im Krankenhaus mehr Komfort und Privatsphäre wollen
  • Sich ihren Arzt selbst aussuchen möchten
  • Kürzere Wartezeiten auf Termine und OPs schätzen
  • Familien mit Kinderwunsch - Geburt in der Privatklinik
  • Aufwendige Zahnbehandlungen planen

Die 10 Anbieter in Österreich

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